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WISSENSWERTES & RATSCHLÄGE 

Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Werkzeug haben, gibt es einige Dinge zu beachten. Im Folgenden finden Sie einige wissenswerte Informationen zum Umgang mit Ihrem MILWAUKEE-Werkzeug.

Akkus / Batteriepakete

Tipps für eine lange Lebensdauer des Akkus:

- Ideale Temperatur: Laden Sie den Akku am besten bei Raumtemperatur auf.
- Temperaturgrenzen: Laden Sie nie unter -10°C oder über 66°C. Dies kann den Akku dauerhaft beschädigen oder ein vollständiges Aufladen verhindern.
- Bei Überhitzung: Ist der Akku heiß, nehmen Sie ihn aus dem Ladegerät. Lassen Sie ihn mindestens 2 Stunden abkühlen, bis er Raumtemperatur hat.
- Nicht ganz leerfahren: Stoppen Sie die Arbeit sofort, wenn die Leistung oder Kraft des Geräts nachlässt. Eine vollständige Entladung kann den Akku kaputtmachen.
- Lagerung: Der Akku sollte an einem kühlen und trockenen Ort gelagert werden. Bei Lagertemperaturen über 50 °C verkürzt sich die Lebensdauer.
 
 

Lager

Lager (wie Kugel-, Gleit- oder Nadellager) sorgen dafür, dass sich die beweglichen Teile im Inneren des Werkzeugs reibungslos drehen können. Sie verbinden die drehende Welle mit dem festen Gehäuse.
 
Woran erkennt man einen Defekt?
Ein kaputtes Lager bemerken Sie meist an folgenden Anzeichen:
- Die Welle „eiert“ oder wackelt stark (Taumeln).
- Bauteile fühlen sich locker an.
- Im schlimmsten Fall blockiert das Werkzeug komplett (Fressen).
 
Reparatur & Ursachen Lager können durch falsche Handhabung herausbrechen oder durch normale Nutzung verschleißen. Wenn ein Lager kaputtgeht, muss es oft zusammen mit den angrenzenden Teilen ausgetauscht werden.
 
Garantie-Hinweis Schäden durch normalen Verschleiß oder durch unsachgemäße Nutzung (Überlastung, falsche Umgebung) sind nicht von der Garantie abgedeckt.
 
 

Spannfutter

Das Spannfutter sichert das Werkzeug – in der Regel einen Bohrer – und sorgt dafür, dass es sich mitdreht und die gleiche Bewegung ausführt wie die Antriebswelle des Bohrers. Spannfutter können „schlüssellos“ sein, d. h. sie können von Hand angezogen und gelöst werden, oder „verschlüsselt“, was die Verwendung eines separaten Spannschlüssels erfordert. Spannfutter, die an Schlagbohrern montiert sind, unterscheiden sich von denen, die an rotierenden Bohrern montiert sind. Dies liegt daran, dass sie den erhöhten Spannungen standhalten müssen, die durch die Schlag-(Hammer-)Wirkung hervorgerufen werden. Schäden am Spannfutter können durch ungeeignete Anwendungen, Missbrauch oder mangelnde Sorgfalt entstehen.
 
Beispiele sind:
- Bitschlupf durch falsches Anziehen des Meißels im Spannfutter.
- Betreiben des Bohrers mit dem Spannfutter gegen Mauerwerk oder andere harte Oberflächen, was zu Verschleiß führt.
- Rost durch unsachgemäßen, längeren Kontakt mit Feuchtigkeit.
- Staubansammlung auf dem Spannfutter.

Spannfutter sind in der Regel nicht von der Garantie abgedeckt, es sei denn, sie wurden nicht entsprechend der Konstruktionsvorgaben hergestellt.
 
 

Motoren

So schützen Sie Ihr Elektrowerkzeug vor dem Hitzetod!
Das Herzstück Ihres Werkzeugs ist der Motor. Damit Sie lange Freude an Ihrem Gerät haben und teure Reparaturen vermeiden, ist es wichtig zu verstehen, wie sich das Werkzeug selbst kühlt.
 
Das Funktionsprinzip
Ihr Elektrowerkzeug besitzt einen Ventilator, der direkt auf der drehenden Welle des Motors sitzt. Das bedeutet:
 
Hohe Drehzahl = Gute Kühlung
Niedrige Drehzahl = Keine Kühlung
 
Wenn Sie das Werkzeug unter Last setzen (z. B. festes Aufdrücken beim Bohren oder Schleifen), benötigt der Motor mehr Energie, gleichzeitig sinkt aber die Drehzahl. Sinkt die Drehzahl zu stark ab, bricht der kühlende Luftstrom zusammen, während der Motor im Inneren extrem heiß wird.Unsere Empfehlung für die AnwendungUm einen fehlerfreien Langzeitbetrieb zu gewährleisten, beachten Sie bitte folgende Punkte:
 
Hören Sie auf die Drehzahl:
Arbeiten Sie so, dass der Motor seine "Nenndrehzahl" (die normale Geschwindigkeit) beibehalten kann. Wenn Sie hören, dass die Drehzahl deutlich absinkt, drücken Sie zu fest.
 
Weniger Druck ist mehr: 
Lassen Sie das Werkzeug die Arbeit machen. Ein erzwungenes Arbeiten durch starken körperlichen Druck führt oft zur Überhitzung.
 
Das richtige Werkzeug für den Job: 
Wenn die Drehzahl schon bei leichtem Druck einbricht, ist das Werkzeug vermutlich zu schwach für diese spezifische Aufgabe. Nutzen Sie ein leistungsstärkeres Gerät, anstatt das kleine Gerät zu überlasten.
 
Wichtiger Hinweis zur Garantie ⚠️
Ein überhitzter Motor ("durchgebrannt") wird technisch fast immer als Anwenderfehler eingestuft, da er auf falsche Handhabung oder Überlastung zurückzuführen ist. Schäden durch Überhitzung sind daher in der Regel kein Garantiefall.
 
 

 

Schalter

So maximieren Sie die Lebensdauer Ihres Elektrowerkzeugs im Bezug auf verbaute Schalter:
 
Der Feind Nr. 1: Staubmanagement
Laut Serviceanalyse ist das Eindringen von Holz- oder Betonstaub die häufigste Ursache für langfristige Defekte. Staub kann den Schalter mechanisch blockieren oder die elektrischen Kontakte im Inneren isolieren bzw. verbrennen (Lichtbogenbildung).
 
Nach jeder Nutzung reinigen: Pusten Sie die Lüftungsschlitze und den Bereich um den Schalter (Auslöser/Wippe) nach der Arbeit mit Druckluft aus.
 
Absaugung nutzen: Schließen Sie wann immer möglich einen Staubsauger an das Werkzeug an, um die Staubbelastung direkt an der Quelle zu minimieren.
Lagerung: Lagern Sie das Werkzeug in einem geschlossenen Koffer oder Schrank, fern von staubigen Werkstattbereichen.
 
Schutz vor mechanischer Einwirkung
Kurzfristige Ausfälle entstehen oft durch physische Schäden am Stellglied oder der Arretierung.
 
Sicher ablegen: Legen Sie das Werkzeug niemals hastig ab, solange es noch ausläuft. Vermeiden Sie Stürze, indem Sie es bei Nichtbenutzung sicher auf einer Werkbank oder im Koffer platzieren.
Nicht werfen: Ein harter Aufprall kann nicht nur das Gehäuse brechen, sondern auch interne Klemmschrauben lockern, was zu Wackelkontakten führt.
 
Sensible Bedienung des Schalters
Die Schaltermechanik (ob Schieber, Wippe oder Auslöser) ist ein Präzisionsbauteil.
 
Keine Gewalt: Betätigen Sie den Schalter immer sanft bis zum Anschlag. Wenn eine Arretierung (Feststelltaste) klemmt, erzwingen Sie das Lösen nicht mit Gewalt, sondern reinigen Sie den Bereich vorsichtig (siehe Punkt 1).
Auf Warnzeichen achten: Sollten Sie ein "Knistern" hören, Funken sehen oder bemerken, dass das Werkzeug Aussetzer hat ("Wackelkontakt"), schalten Sie es sofort aus. Dies deutet auf gelockerte Schrauben oder verbrannte Kontakte hin – eine weitere Nutzung kann den Motor beschädigen.
 
Wichtiger Hinweis ⚠️
Sollte der Schalter bereits klemmen oder das Gerät nur noch sporadisch anlaufen, öffnen Sie das Gehäuse bitte nicht selbst. Lose Klemmschrauben oder beschädigte interne Kabel sollten aus Sicherheitsgründen nur vom Fachservice behoben werden.
 
 

 

Elektronik & Platinen

Vermeiden Sie Überlastung (Schutz vor Hitze)

Die Elektronik und Schalter in Ihrem Gerät sind empfindlich gegenüber extremer Hitze, die durch zu harte Beanspruchung entsteht.

Gönnen Sie dem Gerät Pausen: Wenn Sie merken, dass das Gerät sehr heiß wird oder die Leistung nachlässt, schalten Sie es ab und lassen Sie es abkühlen.
Nicht erzwingen: Drücken Sie das Werkzeug nicht mit Gewalt, wenn der Widerstand zu groß ist. Eine Überlastung kann die Platine dauerhaft beschädigen.
 

Halten Sie das Gerät staubfrei

Staub ist der größte Feind der Elektronik. Er isoliert Bauteile (führt zu Überhitzung) oder verursacht Kurzschlüsse.

Reinigung nach Nutzung: Pusten Sie Lüftungsschlitze und zugängliche Bereiche regelmäßig (am besten mit Druckluft) aus.
Lagerung: Bewahren Sie das Gerät an einem sauberen Ort auf, um schleichende Staubansammlungen im Inneren zu verhindern.
 

Vorsicht bei der Lagerung und Handhabung

Die elektronischen Bauteile (Platinen) reagieren empfindlich auf statische Aufladung und Feuchtigkeit.

Sicherer Ort: Lagern Sie das Gerät trocken und geschützt.
Nicht öffnen: Schrauben Sie das Gehäuse nicht unnötig auf. Das Berühren der inneren Elektronik ohne statischen Schutz kann diese sofort zerstören.

 

Wichtiger Garantie-Hinweis ⚠️ 
Bitte beachten Sie, dass Schäden, die durch Überlastung (Hitze) oder Staubansammlungen im Geräteinneren entstehen, nicht von der Herstellergarantie abgedeckt sind. Eine gute Pflege spart Ihnen also bares Geld.
 
 

Kohlebürsten

Kohlebürsten sind das Herzstück der Stromübertragung in Ihrem Elektromotor. Ähnlich wie Bremsbeläge bei einem Auto sind sie Verschleißteile. Um sicherzustellen, dass Ihr Werkzeug langfristig fehlerfrei arbeitet und teure Reparaturen vermieden werden, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:
 
Vermeidung von Überlastung (Die richtige Anwendung)
Eine der Hauptursachen für vorzeitigen Verschleiß ist die Überbeanspruchung des Werkzeugs.
 
Drücken Sie nicht zu fest: Lassen Sie das Werkzeug die Arbeit machen. Zu starker Druck erhöht den Stromfluss und die Hitze, was die Bürsten schneller abnutzt.
Pausen einlegen: Gönnen Sie dem Gerät bei intensiven Arbeiten Abkühlphasen.
 
Schutz vor Umwelteinflüssen
Staub und Feuchtigkeit sind Feinde der Elektrik.
 
Staubschutz: Achten Sie besonders bei staubintensiven Arbeiten (z. B. Schleifen oder Sägen) darauf, dass so wenig Staub wie möglich in die Lüftungsschlitze gelangt. Reinigen Sie das Gerät nach Gebrauch, idealerweise mit Druckluft.
Lagerung: Lagern Sie das Werkzeug an einem trockenen Ort mit moderater Temperatur. Hohe Luftfeuchtigkeit kann die Kontaktflächen korrodieren lassen.
 
Rechtzeitiger Wechsel & Wartung
Das Gerät wird irgendwann aufhören zu arbeiten, wenn die Bürsten verbraucht sind. Das ist eine Schutzfunktion.
 
Warten Sie nicht bis zum Totalausfall: Wenn Sie bemerken, dass die Leistung nachlässt oder der Motor stottert, prüfen Sie die Bürsten.
Achtung bei schnellem Verschleiß: Sollten Sie die Bürsten ungewöhnlich oft wechseln müssen, liegt das Problem oft tiefer (z. B. ein Defekt am Anker oder ein Kurzschluss). In diesem Fall hilft ein bloßer Tausch der Bürsten nicht – das Gerät muss fachmännisch geprüft werden.
 
Wichtiger Hinweis zur Garantie  ⚠️
Bitte beachten Sie, dass Kohlebürsten Verschleißteile sind. Schäden oder Ausfälle, die durch normale Abnutzung, Überlastung oder Staubeintritt entstehen, sind in der Regel nicht durch die Garantie abgedeckt. Eine gute Pflege spart Ihnen also bares Geld.
 
 

Garantiereparaturen in Eigenregie

Reparieren Sie das Werkzeug während der Garantiezeit niemals selbst, sonst verfällt die Garantie sofort. Wenden Sie sich für Reparaturen ausschließlich an einen autorisierten Milwaukee-Servicepartner, um Fehler (z. B. bei der Verkabelung oder Montage) zu vermeiden.